Duisburg erspielt sich souverän Platz 5 auf der Deutschen Meisterschaft

IMG 9685Am vergangenen Wochenende (13.-14.5.2017) fand in Krefeld die 46. Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby statt.

Unter der Beteiligung der 8 besten deutschen Mannschaften wurde hier der Abschluss der Saison 2016/2017 ausgetragen.

Rekordmeister TC Bamberg , der TSV Malsch,der TC Stuttgart,der DUC Krefeld ,der SV Rheine ,der DUC Hamburg und die Mannschaft aus Göttingen waren die 7 weiteren Vereine, welche sich neben Duisburg für das Turnier qualifiziert hatten.

 Duisburg, dieses Mal in Gruppe A gelost, trat gegen Westmeister Krefeld, Vize-Deutscher Meister Malsch sowie den Vize-Nordmeister Göttingen um den Gruppensieg.

 Erster Konkurrent war ausgerechnet Liga-Rivale Krefeld.

Die Seidenstädter, welcher sich bei der Heim-DM keine Fehler erlauben durften, gingen als klare Favoriten ins Wasser. Das Duisburg jedoch im letzten Ligaspiel gezeigt hatte, wie es sich für Krefeld anfühlte, zur Halbzeit zurück zu liegen, brachte den nötigen Respekt in die Partie. Nach einer Strafzeit für Stürmer Sven Hoffbauer wegen überhartem Spiel konnte Krefeld die Überzahl nutzen, um nach langem erfolglosen Drücken am Duisburger Tor endlich den Führungstreffer zu erzielen.

Das Duisburg deswegen nicht aufgab, konnte man klar erkennen, als Torwart Stefan Dittmann zusammen mit Verteidiger Ralf Gandlau zum Konter ansetzten, den Ralf Gandlau souverän im Krefelder Tor versenkte. Die Karten waren neu gemischt worden, es stand wieder Unentschieden.

Erst in der zweiten Halbzeit konnte Krefeld einen Abstimmungsfehler in der Duisburger Verteidigung nutzen, sodass ein Krefelder Stürmer alleine gegen den Torwart stand und den 2:1 Endstand zementierte. Duisburg konnte sich gut gegen den West-Meister verkaufen, der sich über weite Strecken am Duisburger Tor die Zähne stumpf biss.

 Als nächster Gegner stand für die Homberger der Vize-Meister aus dem Karlruher Land entgegen, ein bisher noch unbekannter Gegner, gegen den man noch nie gespielt hatte.

Die Euro-League erfahrenen Badener zeigte sich in bester Verfassung und erzielten in dem dochnicht so einseitigen Spiel zwei Treffer für den 2:0 Endstand.

 Damit war für Duisburg ein weiterkommen ins Halbfinale verbaut. Mit einem 5:0 Sieg gegen Göttingen setzte man sich auf den 3. Gruppenplatz der Gruppe A. Das Spiel gegen Göttingen sah den Einsatz der mitgereisten Reservespieler, die dort auch den Gelegenheit bekamen, sich im Wasser zu zeigen. Stefan und Thomas Dittmann, Jan-Philipp Bundesmann und zweimal Dennis Pahl erzielten alle in der ersten Hälfte die Tore. die zweite Halbzeit blieb dann jedoch torlos.

 Am nächsten Morgen stand um 8:30 die Zwischenrunde gegen den DUC Hamburg an.

Die Hanseaten, welche Duisburg wohl bekannt waren, mussten sich mit 10:0 geschlagen geben. Mit 5 Toren zur Halbzeit (Ralf Gandlau, Stefan Dittmann, zweimal Jan-Philipp Bundesmann und Dennis Pahl) und 5 weiteren Toren in der zweiten Halbzeit (Sven Hoffbauer, Philipp Schedlinski, nochmal Sven Hoffbauer und nochmal Dennis Pahl und Ralf Gandlau) hatte man sich warm gespielt für das kommende Spiel um Platz 5 gegen Stuttgart.

 Das Spiel um Platz 5, welches Duisburg gegen Stuttgart lautete, versprach spannend zu werden.

Stuttgart, die sich ebenfalls in der Zwischenrunde behaupten konnten, versprachen ein interessanter Gegner zu werden.

Gegen Stuttgart spielte der DSSC wiederrum eine starke erste Halbzeit auf: Gleich 1:30 min nach Anpfiff versenkte Stefan Dittmann bereits den ersten Ball im Stuttgarter Korb. Wenig später erzielte Roland Wiesner einen Treffer, der jedoch von den Schiedsrichtern nicht erkannt wurde, sodass es beim 1:0 zunächst blieb. Das 2:0 erzielte schließlich Jan-Philipp Bundesmann. Duisburg spielte weiterhin am Stuttgarter Korb, nach Zuspiel von Salih Can konnte Philipp Schedlinski dann den Ball in den Wechsel der Torwarte bringen und so zum 3:0 Endstand treffen. Die 2. Halbzeit verlief torlos, sodass Duisburg mit 3:0 und nur 3 Gegentoren das gesteckte Mindestziel vom 5. Platz auf der Deutschen Meisterschaft einstellte.

 Duisburg gratuliert dem 11-fachen Deutschen Meister Bamberg, welcher sich in einem packenden Finale, welches durch Strafwurfwerfen entschieden wurde, gegen den TSV Malsch durchsetzte.

 Zur Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 wird Duisburg im Sommer wieder an einer Reihe von Turnieren antreten.

   
© Duisburger Schwimm und Sportclub 09/20 e.V.